Königsdorf-Zellwies

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Fresken vom „Hoicher-Maler“ Georg Demmel

  • „Der barmherzige Samariter“ am Elternhaus des Malers, Hauptstraße 38
  • „Handwerk- und Bauernstand“ an der Raiffeisenbank, Hauptstraße 40
  • „Das Kirchenjahr“ an der Südseite der Schule, Sedlmeierstraße 10

Georg Demmel, genannt der „Hoicher-Maler", wurde 1899 in Königsdorf geboren. Die künstlerische Begabung des Bauernsohnes entdeckte ein Münchner Kunstprofessor. Sein Kunststudium absolvierte er in München. 1929 lud ihn die führende Künstlervereinigung „Neue Sezession“ in München zur Teilnahme an ihren Ausstellungen. 1930 bekam der junge Georg Demmel in der Neuen Münchner Sezession eine eigene Sonderausstellung - eine ehrenvolle Auszeichnung, die nur wenigen Künstlern gewährt wurde. Weitere Ausstellungen folgten.

Georg Demmel stellt in seinen Aquarellen eine bäuerliche Welt dar, die es heute so nicht mehr gibt. Insofern ist sein Werk für seine Heimatgemeinde und weit über ihre Grenzen hinaus von hohem zeitgeschichtlichem Wert. Er fertigte auch viele Tuschezeichnungen und Hinterglasbilder mit religiösen Motiven. Weitere Fresken aus seiner Hand finden sich in der Tölzer Marktstraße, in Berchtesgaden und Tittmoning. Georg Demmel starb am 26. Juli 1972 in Königsdorf.

Weitere Informationen finden Sie unter >Heimatmuseum Königsdorf >Weg der Geschichte, Station Nr. 3

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)